Pennytoys oder Groschenspielzeuge
wurden früher die kleinen Billigspielsachen aus Blech, Holz, Papier usw. genannt, weil sie in England etwa einen Penny und in Deutschland  einen Groschen kosteten. Ihre Größe betrug meistens nur zwischen 5 cm und 12 cm. Viele Jahrzehnte zählten sie zu den wenigen Spielzeugen, die sich auch ärmere Familien hin und wieder leisten konnten. Bis in die 1930er Jahre hinein wurden sie in riesigen Stückzahlen und großer Vielfalt hergestellt, manchmal wurden sie als Füllartikel zusammen mit Süßigkeiten verkauft, als Zugaben verschenkt und auch als Christbaumschmuck genutzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg boten nur noch wenige Spielzeugfabrikanten diese einfachen Kleinspielzeuge an, die nun im Handel etwa 20 - 50 Pfennige kosteten.
Weihnachtsbaum mit Pennytoys
Die folgenden Seiten zeigen nur einen ganz kleinen Überblick über die Vielfalt der Penny Toys aus Blech (Größen ca. 6 bis 11 cm), von denen allein in Deutschland Hunderte verschiedenster Exemplare hergestellt wurden. Manche Produzenten waren auf derartige Miniaturspielwaren spezialisiert und boten beachtliche Sortimente an, andere hatten nur sehr wenige oder wie die Firma Stock aus Solingen, nur ein einziges Groschenspielzeug im Angebot. 
Hersteller in Deutschland waren u.a. die Blechspielwarenhersteller Meier, Distler, Fischer, Bing, Levy, Moschkowitz, Hoch & Bechmann, Wimmer und Kienberger aus Nürnberg; Kühnrich aus Waldheim; Sommer aus Bernburg; Bierling aus Mügeln und Stock aus Solingen.
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Penny Toy Omnibus J. P. Meier Nürnberg
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